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Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht 2017-08-16T16:29:05+00:00

RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG IM ARBEITSRECHT

In der Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht muss versichert sein der sogenannte Berufsrechtsschutz. In den heute üblichen Verträgen über Privat- und Berufsrechtsschutz sind arbeitsrechtliche Streitigkeiten versichert. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob es sich um Verträge für Singles oder Familien handelt.

In älteren Verträgen ist der Arbeitsrechtsschutz fast immer enthalten in dem sogenannten Familienrechtsschutz.

Auf Seiten eines Arbeitgebers tritt die Betriebsrechtsschutzversicherung (Firmenrechtsschutz) ein.

Da in Verfahren vor den Arbeitsgerichten in erster Instanz eine Kostenerstattung nicht stattfindet, muss jeder die Kosten seines Anwaltes selbst tragen, unabhängig davon, ob das Verfahren gewonnen oder verloren wird. Hier hilft eine Rechtsschutzversicherung, da der wirtschaftliche Prozesserfolg nicht durch die entstehenden Anwaltskosten geschmälert wird oder das Risiko bei einer vereinbarten Selbstbeteiligung sich auf einen festen kalkulierbaren Betrag reduziert.

Voraussetzung für den Eintritt der Rechtsschutzversicherung ist immer, dass ein Verstoß gegen Rechtspflichten vorliegt, unabhängig davon, ob der Verstoß vom Arbeitnehmer oder vom Arbeitgeber begangen worden ist. Das bedeutet, dass versichert sind auch Angelegenheiten, in denen man selbst den Rechtsverstoß begangen hat. Dieser darf allerdings nicht vorsätzlich erfolgt sein.

Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht ?

Nach unserer Einschätzung ist eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht “Gold wert”. Wenn man bekenkt, dass gerade bei Kündigungsstreitigkeiten schnell hohe Streitwerte mit entsprechend hohen Kosten entstehen, dann kann es durchaus sein, dass man bei einem gerichtlichen Verfahren die Prämien für die Versicherung gleich für mehrere Jahre “raus hat”. Man sollte die Rechtsschutzversicherung für den Berufsrechtsschutz also auch dann behalten, wenn man keine oder nur sehr wenige Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber hat. Bei nur einer größeren Streitigkeit hat man rechnerisch soviel gespart, wie die Prämie für viele Jahre ausmacht. Eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht “rechnet sich” also.

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