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Beurkundung 2017-08-19T13:15:02+00:00

BEURKUNDUNG

Die Beurkundung von Grundstücksgeschäften geschieht durch den Notar, der zu strikter Neutralität verpflichtet ist. Der Notar belehrt anläßlich der Beurkundung, von selbst jedoch nur über die Fragen, zu denen eine Belehrungspflicht besteht. Zu anderen Fragen erfolgen Belehrungen nur bei Nachfrage durch eine Vertragspartei.

Vor der Beurkundung, insbesondere von Kaufverträgen über Grundstücke, Häuser oder Eigentumswohnungen übersendet der Notar einen Entwurf des Vertrages. Dieser ist meist für einen Laien undurchsichtig. Hier sollte fachkundiger Rat eingeholt werden, ob die eigenen Rechte durch den Vertrag hinreichend gewahrt und bei der Abwicklung des Geschäfts die Risiken so weit wie möglich minimiert sind.

Insbesondere bei Bauträgerverträgen, bei denen der Grundstücksveräußerer sich zur Erstellung eines Neubaus verpflichtet, sind die besonderen Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung einzuhalten. Diese geschieht leider nicht immer, so dass auch hier sich zusätzliche Überprüfung empfiehlt.

Wer gut beraten in den Beurkungstermin geht, durchschaut auch, wenn sich im Termin plötzlich Änderungen am Vertrag ergeben, weil die andere Vertragspartei dies wünscht. Sollte man selbst dies nicht überschauen können, sollte der Beurkundungstermin abgebrochen und fachkundiger Rat eingeholt werden.

Im Grundstücksrecht gilt: ein Geschäft ist erst mit der Unterschrift unter der notariellen Urkunde abgeschlossen. Bis dahin kann man es sich noch überlegen, ob man das Geschäft auch wirklich will.

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HARALD C. SAUER

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