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Maklervertrag 2017-08-19T13:53:11+00:00

MAKLERVERTRAG

Die meisten Makler arbeiten als Nachweismakler, d. h. sie weisen die Gelegenheit zum Vertragsabschluss nach und haben damit ihre Prosivion verdient, sofern der nachgewiesene Vertrag (Hauptvertrag) und ein Maklervertrag zustande gekommen sind. Der Maklervertrag kommt mit dem Interessenten nur dann zustande, wenn der Makler den Interessenten auf die Provisionspflichtigkeit des Geschäfts hingewiesen hat. Letzteres kann auch durch ein Inserat des Maklers erfolgen, auf welches sich der Interessent meldet.

Viele Makler nehmen Provision von beiden Vertragspartnern. Dies ist nicht zu beanstanden, wenn der Makler jeden Vertragspartner von vorneherein darauf hingewiesen und keiner der Vertragspartner Widerspruch dagegen erhoben hat. Allerdings muss der Hinweis auch tatsächlich erfolgen, damit der Interessent darauf aufmerksam wird, dass der Makler auch die Interessen des anderen Vertragspartners vertritt.

Es ist ein Trugschluss, anzunehmen, dass der Makler die Interessen des Käufers mehr im Auge hat als die Interessen des Verkäufers. Denn der Makler bietet ein Objekt des Verkäufers an und hat deshalb schon vorher von diesem den Auftrag erhalten, das Objekt zu vermarkten, auch wenn der Verkäufer hierfür keine Provision zahlt. Der Verkäufer ist häufig auch derjenige, der dem Makler weitere Aufträge erteilt, weil er noch andere Objekte zu verkaufen hat. Makler sind daher eher der Verkäuferseite zugeneigt.

Als Käufer eines Grundstücks oder einer Immobilie sollten Sie daher stets fachkundigen Rat hinzuziehen, beispielsweise einen Anwalt.

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