Sie befinden sich hier:///Sondereigentum
Sondereigentum 2017-08-24T16:34:58+00:00

SONDEREIGENTUM

Sondereigentumsfähig können nur abgeschlossene Räumlichkeiten sein. Grundstücksteile (z.B. Stellplätze) sind nicht sondereigentumsfähig. An nicht sondereigentumsfähigen Teilen des Objektes kann nur ein Sondernutzungsrecht begründet werden.

Die Teile des Sonderteigentums müssen von dem jeweiligen Eigentümer ausschließlich allein instand gehalten werden. Der Sondereigentümer kann an diesen Teilen auch Veränderungen vornehmen, ohne dass die anderen Eigentümer zustimmen müssen. Alle Kosten und Lasten, die nur durch das Sondereigentum verursacht werden, gehen ausschließlich zulasten des jeweiligen Sondereigentümers.

WAS GEHÖRT ZUM SONDEREIGENTUM ?

Was zur Sondereigentumseinheit gehört, bestimmt die Teilungserklärung. Das sind zunächst die darin bezeichneten Räumlichkeiten. Was von den in den Räumlichkeiten enthaltenen Bestandteilen alles sondereigentumsfähig ist, ist auch der Teilungserklärung zu entnehmen. Fehlt es an der Zuweisung einzelner Bestandteile zur Sondereigentumseinheit in der Teilungserklärung, gehört zum Sondereigentum alles das, was sich an Bestandteilen in der Sondereigentumseinheit befindet und nicht zum Gemeinschaftseigentum gehört. Welche Bestandteile zum Sondereigentum gehören, ist also davon abhängig, was dem Gemeinschaftseigentum zuzurechnen ist.

Zur Sondereigentumseinheit gehören in der Regel: nichttragende Zwischenwände, die Innenseiten der Fenster und Wohnungsabschlusstüren, alle Zuleitungen, die nicht der Ver- und Entsorgung anderer Einheiten dienen, sowie alle sonstigen Bestandteile innerhalb der Sondereigentumseinheit.

BERATUNG UND VERTRETUNG

Ihr Ansprechpartner für Beratung und Vertretung auf diesem Rechtsgebiet:

Fachanwalt für Wohnungseigentumsrecht

HARALD C. SAUER

RECHTSANWALT

FACHANWALT

Sozialrecht

Mietrecht

Wohnungseigentumsrecht

Sondereigentum